Weihnachts-Rock mit Finest Fathers

Angesagte Coverrockband spielt am 26. Dezember im Plettenberger

Foto Ai-Lan Na-Schlütter
Foto Ai-Lan Na-Schlütter

Plettenberg. „Wir lassen die Weihnachtsfeiertage rockig ausklingen“, nahmen sich die Finest Fathers vor und fanden in den Gesellschaftern des Clublokals Plettenberger willige Komplizen. Und so steigt am Samstag, 26. Dezember, ein Pub-Rockmusik-Abend mit der angesagten heimischen Coverrockformation im Kultlokal in der unteren Wilhelmstraße. Finest Fathers beginnen gegen 20 Uhr; Einlass ist etwas früher.

„Wir freuen uns tierisch auf diesen Abend mit Freunden gepflegter Rockmusik“, verkündet Jörg Wilmink, Bassist und Sänger der Väter. „Wir haben neue Stücke im Repertoire, die wir erstmals vor Publikum spielen.“ Wilmink, Reinbert Hammecke, Martin und Bernhard Schlütter arbeiten laufend daran, berühmte, aber viel zu wenig gespielte Stücke von Meistern des Hardrocks ihrem Programm hinzuzufügen. Von A wie AC/DC bis Z wie ZZ Top reicht die Bandbreite, die Fans im Väter-Alter immer wieder den Ausruf entlockt: „Das wollte ich schon lange mal wieder hören!“ Aber auch Töchter und Söhne finden Gefallen an der handgemachten Musik mit treibendem Schlagzeug, einem Bass, der in den Magen geht, und Gitarren, die von klaren Harmonien bis zum amtlichen Verzerrerklang die gesamte Bandbreite des Instrumentes und der Verstärkertechnik ausnutzen.

Weil schließlich Weihnachten ist und es ihm ja auch eine Menge Spaß macht, wird Gastvater Peter Schlütter im Plettenberger mit von der Partie sein. Mit seinem Keyboard verleiht er z.B. den Deep-Purple-Evergreens den Feinschliff a la Jon Lord.

Sie ist vorbereitet, die Musikbescherung, und die Väter erwarten die große Plettenberger Rockfamilie im Plettenberger. Geschenke gibt es auch: Der Eintritt ist nämlich für jeden frei. „Es sind nicht nur Clubmitglieder willkommen“, betont Stephan Berger als Sprecher der Plettenberger-Gesellschafter.

Finest Fathers rocken unterm Stephansdachstuhl

Für die Finest Fathers wird ein weiterer Traum wahr. Am Samstag, 22. August, rocken wir auf dem PleWo-Stadtfest in Plettenberg – und zwar auf dem Alten Markt im Zentrum des Geschehens. Zusammen mit unseren Freunden, den Acoustic Hats, sorgen wir für Partystimmung unterm Stephansdachstuhl. Nachdem wir im vergangenen Jahr auf kleiner Bühne auf dem Maiplatz unsere Visitenkarte für die Organisatoren vom Kulturbüro abgaben, dürfen wir nun auf die Hauptbühne. Wir werden unser Heimspiel auf jeden Fall genießen und hoffen, Ihr seid mit dabei!

Väter-Party – der Plettenberger bebt

Väter-Party – der Plettenberger bebt

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Die Finest Fathers bedanken sich für einen tollen Abend im Plettenberger und den klasse Bericht von Ai-Lan im Süderländer Tageblatt!

Die „feinen Väter“ haben wieder zugeschlagen. Die heimische Rockband „Finest Fathers“ lockte erneut zahlreiche Fans guter Rockmusik in die später gestopft volle Club-Gaststätte „Plettenberger“. Bis an die vorderste Linie der Bandmonitore rückten die Gäste zur Band vor und genossen das pulsierende Gefühl hämmernder Gitarrenriffs, einpeitschenden Schlagzeugs sowie rasender Läufe auf dem Keyboard. Die Playlist der Band ließ kaum einen Wunsch offen und die Musik verband Jugend, Jung gebliebene und älter gewordene Semester in einer Rockparty, bei der wahrlich die Post abging. Auch wenn der Sauerländer an sich tendenziell nicht zu vehementen Gefühlsausbrüchen neigt, kannte der Jubel an diesem Abend kaum Grenzen. Die Schultern bebten, die Beine zuckten im Rhythmus, die Hände klatschten im Takt, es wurde abgetanzt.

Unbändige Spielfreude und Spaß an selbst gemachter Rockmusik, dies merkte man den Vätern Jörg Wilmink, Reinbert Hammecke, Bernhard und Martin Schlütter sowie Gastvater Peter Schlütter (Keyboard) an. In regelmäßigen Proben suchen sie ständig ihr Repertoire zu erweitern und Bestehendes weiter auszufeilen. Für diesen Abend im Plettenberger standen unter anderen Titel wie Princess of the dawn, Black night, Rebell Yell, Paranoid, Gimme all your lovin’ oder der Evergreen Smoke on the water auf dem Programm. Rockmusik einer früheren Ära und doch bis heute aktuell. na

Das selige Lächeln vergeht gar nicht mehr

Foto: Ai-Lan Na-Schlütter
Foto: Ai-Lan Na-Schlütter

Logo Finest FathersDas erste Konzert der „Finest Fathers“ ist Geschichte – und was für eine! Zusammen mit den Männern von „Bronkobeat“ – Bronco, Jens, Cate und Johannes, dazu die Spezialgäste Peppi Juhnke und Max Otte (wie Jörg und Bernhard Ex-Täuschung) rockte die jüngste Oldieband Plettenbergs auf der Schützenhallenbühne, was das Zeug hielt und die Verstärker hergaben.

Das selige Lächeln verging gar nicht mehr. Nach dem Hauskonzert bei der Rockparty zu Jörgs 50. Geburtstag bahnten sich die Glücksgefühle auch für jeden anderen offensichtlich ihren Weg auf unsere Gesichter. Einige Stunden vorher hatte sich das noch anders angefühlt. Lampenfieber! „Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht, habe versucht, die Programmreihenfolge auf die Kette zu kriegen, aber sie fiel mir nicht mehr ein“, schilderte Schlagzeuger Martin seine Gefühlslage. Und mir ging das Vorspiel von „Whatever you want“ von Status Quo nicht aus dem Kopf bzw. die üble Vorahnung, dass ich es völlig vergeigen würde.

Ab 19 Uhr treffen die ersten Gäste ein, ab 20 Uhr tigern die „besten Väter“ ruhelos hin und her. Gitarre schon gestimmt? Schon lange, aber stimmt sie auch immer noch? Wann sollen wir anfangen? Erst um 21 Uhr. Die Zeit zieht sich kaugummiartig hin.

Endlich! Wir gehen auf die Bühne. Jörg möchte zuerst noch mal alle seine Gäste begrüßen. Vier Minuten lang. Hallo: Wir wollen spielen!

Dann haut Martin rein: „Rockin‘ in the free world“. Geht doch – und wir machen auch nur wenige Fehler. Das Publikum ist echt euphorisch. Das tut gut, macht uns locker und vor allem viel Spaß! Der erste Block vergeht wie im Traum. „Bronkobeat“ übernimmt. Die Jungs sind wirklich klasse.

Bis nach Mitternacht wird auf der Bühne live gerockt. Riesigen Spaß machen die Jams mit Peppi Juhnke (Altes Fieber/Die Toten Hosen) und Max Otte (Tush/ZZ Top). Zugabe! Wir haben alles gespielt, was wir können. Also noch mal: La Grange, wieder mit Max, und Rockin‘ mit Peppi und Bronco.

„Es ist ein Traum, mit den früheren Täuschung-Musikern auf einer Bühne zu stehen“, verteilt Peppi Juhnke Komplimente. Danke, es war auch für uns spitze. „Ich habe jeden Moment auf der Bühne genossen!“, sagt Jörg hinterher breit grinsend. Das haben wir alle und wollen es wieder tun. Versprochen!