Old School und Young Blood am 2. November in der Schützenhalle Landemert

„Old School – Young Blood“ ist der Rockmusikabend am 2. November (Einlass ab 19 Uhr) in Landemert überschrieben. Drei Bands aus zwei Generationen stehen auf der Bühne der Schützenhalle: Acrobat Flavour, Bronkobeat und Finest Fathers. Veranstalter ist der I-Rock-Verein.
„Young Blood“ – dafür steht Acrobat Flavour. „Wir sind vier charmante Musiker aus Plettenberg und Herscheid”, stellen sie sich auf ihrer Homepage (www.acrobatflavour.de) vor. Nic Hoffmann (Singer, Songwriter, Gitarrist), Vincent Witt (Gitarre), Patrick Kahler (Bass) und Kevin Reichling (Drums) sind seit fünf Jahren eine Band und spielen Eigenkompositionen. Die Band gibt es seit 2009. Drei Jahre nach der Gründung begaben sich die Vier im Jahr 2012 an die Produktion ihrer „…love exists.“-EP bestehend aus sechs selbstkomponierten Songs, die am 10. Mai 2013 veröffentlicht wurde. Ihren Stil beschreiben sie als Britrockindiepop, eine Mischung aus Oasis und Jimmy Eat World. Zuletzt sorgte Acrobat Flavour beim Euro-Gig-Wettbewerb in der Oesterthalle für Furore. Die Akrobaten gewannen einen Konzert-Trip nach Schottland.
„Old School“ – das trifft mit Fug und Recht auf die Band Bronkobeat zu. Bei Bronkobeat kommen die Rockfans auf ihre Kosten, die von einer Coverband nicht zum einhunderttausendsten Mal „Summer of 69“ erwarten. Bei Bronkobeat ist das etwas anders, denn sie bewegen sich etwas abseits des Coverrock-Mainstreams und greifen eher die Songs auf, die zwar jeder irgendwie kennt, die aber nicht überspielt sind. Sie spielen u.a. Songs von Joe Bonamassa, Bruce Dickinson oder Fisher Z, Songs von Tom Petty, Thin Lizzy und Whitesnake. Nur nachspielen, das gibt’s bei Bronkobeat nicht. Die Band versteht das Wort „covern“ in seinem ursprünglichen Sinn, nämlich einen Song neu zu interpretieren und das gelingt der 2010 gegründeten Rockband ganz großartig. Konnte man Bronkobeat bislang nur bei ganz wenigen öffentlichen Events, dafür aber auf umso häufiger bei Parties und Hochzeiten bestaunen, wagt das Plettenberger Rock-Quartett nun den Schritt in die Öffentlichkeit. Die Jungs sind ganz heiß darauf, es auf größeren Bühnen wieder krachen zu lassen. Die Band: Jörg Großmann (Gitarre und Gesang), Carsten Langenbach (Bass und Gesang), Jens Maslo (Gitarre), Johannes Gregory (Drums). Jahrzehntelange Bühnenerfahrung sammelten sie in lokal bekannten Bands wie Die Juhnkes, B.Loud oder Kabelbrand.
Aus der Alten Schule kommen auch die Finest Fathers. Die Väter Jörg Wilmink (Bass und Gesang), Reinbert Hammecke (Gitarre), Martin (Drums) und Bernhard Schlütter (Gitarre) haben erst vor einem Jahr ihre Elternzeit beendet. Jörg und Bernhard sind Ü-40ern noch aus ihrer Täuschung-Zeit ein Begriff; Reinbert war Leadgitarrist der Plettenberger Hardrockband Vabanque; Martin saß an der Schießbude der Fliehkraft-Vorgängerband Gambrinus. Als Finest Fathers heizen sie Rockmusikfreunden mit Coverversionen von Deep Purple, Saxon, ZZ Top und anderen Größen des Genres ein.
Der Kartenvorverkauf (8 Euro) läuft im Creativ-Laden Heerich und in der Buchhandlung Plettendorff sowie den Feelgood-Studios in Plettenberg und Herscheid. Am 2. November ist ab 19 Uhr Einlass in der Schützenhalle Landemert. Ab 20 Uhr spielen die Bands in der Reihenfolge Finest Fathers, Acrobat Flavour und Bronkobeat.

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